sporty spice: so sporteln wir
Anna
Ich mache Yoga, Barre, Tennis, Reiten, Krafttraining, HIIT, Laufen und klassische Home Workouts. Das klingt jetzt erst mal viel, ist es aber (meistens) nicht. Das wichtigste bei meiner Sportroutine ist Abwechslung. An manchen Tagen ist mir nach einer entspannten, langsamen Yoga Stunde, an anderen möchte ich mich richtig auspowern oder was Lustiges machen, wie einen Ball übers Netz schlagen und an anderen gehe ich eine Runde Ausreiten und die Bewegung passiert ganz nebenbei während ich die Natur genieße.
Das heißt natürlich auch, dass meine Sporteinheiten ganz unterschiedliche Intensitäten haben und ich manchmal so fertig bin, dass ich danach kaum Stiegen steigen kann und ein anderes Mal habe ich keinen Tropfen Schweiß vergossen, aber bin dafür durchgedehnt und relaxed.
Es würde mir schwer fallen mich auf eine Sache festzulegen und ich bin froh darüber, dass ich das nicht muss und ich die Möglichkeit habe so viel Unterschiedliches zu probieren. Ich genieße es gerade sehr, wieder in richtige Studios zu gehen und mich mit Freundinnen zum Sport zu verabreden. Die Lockdowns haben meine Sportroutine schon ganz schön aus der Balance gebracht und ich bewundere alle, die ihre Home Workouts konsequent und mit voller Power durchgezogen haben. Ich war in der Zeit eher faul und hab meistens nur ganz kurze Youtube Videos gemacht oder war 1-2 Mal die Woche eine kurze Runde laufen, sofern das Wetter ok war. Aktuell ist meine Freude an der Bewegung aber wieder voll da, was ich gerade sehr genieße, weil es auch genauso schnell wieder vorbei sein kann.
Hier ein paar Tipps, wie ich mich zum Sport motiviere:
Bei mir es ganz wichtig, dass ich meine Sporteinheiten als Termine betrachte, die fixiert sind. Montags um 18 Uhr habe ich Yoga - das heißt ich kann mich ab 19.30 Uhr zum Spritzer trinken verabreden, aber würde die Stunde nicht ausfallen lassen, damit ich schon um 18 Uhr im Schanigarten sitzen kann – auch wenn die Verlockung oft groß ist. Meistens plane ich meine Sporteinheiten am Wochenende davor und versuche mich dann daran zu halten bzw. immer auf mindestens 3 Einheiten die Woche zu kommen.
Das Gefühl danach. Den meisten wird es ähnlich gehen: Im Nachhinein habe ich noch nie eine Sporteinheit bereut. Währenddessen durchaus schon unzählige Male, aber sobald man fertig ist, ist das vergessen und man ist einfach froh, es getan zu haben.
Better together: Mit Freund*innen verabreden! Wenn man nach der Yogastunde noch plaudern (und/oder brunchen) kann machts gleich mehr Spaß und wenn man während dem Laufen ein Gespräch führt, vergisst man dazwischen, dass es anstrengend ist.
Neue Sportklamotten sind auch ein toller Motivator, das kann man sich aber natürlich nicht ständig gönnen. Ein paar meiner liebsten Outfits habe ich von Hey Honey, Karma Supply und Nike.
Ina
Bei mir hat Sport einen komplett anderen Stellenwert als bei Anna. Bis vor 1,5 Jahre sind tatsächlich oft viele Monate vergangen, ohne auch nur irgend etwas für meinen Körper zu tun. Und offen gestanden hab ich gar nichts vermisst. Unregelmäßige Aktivitäten wie Radfahren, wandern, schwimmen oder Skifahren zähle ich da jetzt mal nicht dazu. Ich hab mich eher phasenweise für Sport interessiert: Mal war es für einige Monate regelmäßig Yoga, dann wieder joggen oder Fitnessstudio, dann wiederum einfach gar nichts. Nur raven tu ich regelmäßig, zählt das? Lol. Durchs Fitnessstudio hab ich mir übrigens vor ca. 8 Jahren tatsächlich einen Bandscheibenvorfall zugezogen, inklusive Operation. Deswegen bin ich seitdem ohnehin vorsichtiger und mache nichts mehr mit Gewichten.
Im Zuge des ersten Lockdowns im letzten Jahr, wo tagein tagaus Essen das absolute Highlight war und ich mich aufgrund dessen dann nicht mehr ganz so wohl in meinem Körper gefühlt hab, hab ich dann eine Routine geschaffen, die ich tatsächlich bis dato durchgezogen hab: Ich mache Homeworkouts mit Youtube. Und zwar lediglich 10-15 Minuten pro Tag, für mehr kann ich mich nicht motivieren. Meistens mach ich das gleich morgens, damit es erledigt ist. Am liebsten mag ich die von Pamela Reif oder Caro Daur, gerne Bauch oder Po. Für mich ist das ideal, lässt sich ohne Ausrede easy 5 Mal pro Woche machen und ich fühl mich viel straffer als zuvor.
Ab und an gehe ich noch laufen, aber nur, wenn ich wirklich Bock darauf hab. Seitdem ich eine Hündin hab, mache ich ohnehin tagtäglich so viele Schritte, meistens weit über 10.000.
Sport ist für mich eher Mittel zum Zweck, sprich, dass ich mich wohl fühle in meiner Haut und ich gesund und fit bleibe. Für den Herbst hab ich mir vorgenommen, boxen und Tennis spielen mal auszuprobieren. Denn vielleicht hab ich einfach die für mich perfekte Sportart noch nicht gefunden…